AKADEMIE FÜR ANGEWANDTE SOZIALKOMPETENZ

 

 

 

Unsere Philosophie

 

DER WICHTIGSTE MENSCH IN DEINEM LEBEN BIST DU SELBST

Wir beschäftigen uns mit unserer Akademie für angewandte Sozialkompetenz damit, Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten.

Menschen, die sich auf ihrem Lebensweg befinden und sich Fragen stellen. Fragen, ob das richtig ist, was sie tun und wie sie leben. Ob der aktuelle Weg der ist, den sie auch künftig gehen wollen. Wie sie aus aktuellen Situationen, in denen sie nicht genau wissen, wie es für sie am besten weitergeht, Fragen stellen nach dem wie, nach dem wohin, nach dem warum dort hin, etc. und wie sie am besten voran kommen wollen. Menschen, die ihren Weg sinnerfüllt gehen wollen. Diese Menschen begleiten wir.

Unser Handwerkszeug im Humanwerk ist ein Werkzeugkasten an Methoden. Methoden, die für jede Situation, die es zu meistern gilt, die Grundlage bilden. Methodisch bauen wir gemeinsam mit Ihnen Schritt für Schritt den richtigen Weg in ihre Zukunft. finden und unsere Mandanten und Coachees – also Sie - richtige Werkzeug anzubieten.

Dabei geht es uns darum, mit Ihnen gemeinsam herauszufinden, was Sie vom Leben erwarten. Wo Ihre Wünsche und Träume sind Wie diese realisierbar gemacht werden können.
Wir wollen gemeinsam mit Ihnen Ihre soziale Kompetenz weiter entwickeln und Ihre emotionale Intelligenz handfest und greifbar für Sie als Instrument Ihrer Lebensgestaltung mit Ihnen ausbauen.

 

 

Unsere Vision

 

Mit der Idee „Akademie für angewandte Sozialkompetenz“ möchten wir hier bei uns einen Beitrag leisten für bewussteres Leben. Wer können und werden die Welt nicht umkrempeln. Aber wir haben auf unseren Lebenswegen gelernt, dass jeder bei sich, für sich und mit Wirkung auf die Menschen in seinem Umfeld Dinge bewußt angehen kann. Lebensweisen weiterentwickeln kann. Und dabei gibt es kein richtig oder falsch. Kein ja oder nein. Es ist mein Leben. Dein Leben. Unser Leben. Und jeder von uns darf entscheiden, was sein Leben ist. Nur: viele Menschen treffen eben genau diese Entscheidung für ihr einziges Leben, das sie haben, nicht. Sie treiben im Meer der Zwänge, Gefühle, Normen und kommen irgendwann einmal irgendwo an. Nur nicht bewusst und nicht gesteuert. Wie ein Boot im Meer, dessen Segel gerissen sind, die nicht mehr steuern können und Wind und Wellen hilflos ausgesetzt sind. Wollen wir das?

Oder ist es nicht besser, unser einziges Leben in die Hand zu nehmen. Herauszufinden, wer und was wir heute sind. Wo wir heute stehen. Und dann bewusst zu entscheiden was wir sein wollen. Wohin unser Segelboot und bringen soll? Welchem Wind wir uns stellen, um das zu erreichen. Wie wir Segel und Ruder ausrichten. Das Ziel im Auge und bewusst verfolgt. Jeden Tag. Und sich damit schon jetzt und heute zu erfreuen in dem Bewusstsein, wann wir wo ankommen werden. Und was wir dann tun werden. Bewusst entscheiden. Bewusst erleben. Bewusst ankommen. Und dann bewusst neue Ziele setzen. Das Leben ist eine Weltreise. Die Welt? Das bist DU.

 

Unser Bestreben

 

Wir sind gut, wenn Sie uns nicht mehr brauchen, sondern einfach immer wieder mit uns arbeiten, weil es Ihnen einen Mehrwert bringt und Sie sich im Humanwerk und dessen Netzwerk und Umfeld wohlfühlen. Weil sich dort Menschen treffen, weil aus Mandanten Menschen werden, die sich verstehen, die ähnliche Einstellungen zur Lebensweise haben und vielleicht sogar Freunde werden. Die mit und ohne Humanwerk zueinander finden und Lebenszeit miteinander verbringen.

Wir sind gut, wenn es uns gelungen ist, dass Kinder und Jugendliche im Humanwerk eine Anlaufstation finden, wo sie Zeit und Raum haben, ihre Themen in der jeweiligen Altersgruppe aktiv und geschützt besprechen und bearbeiten zu können. Wo sie aber auch einfach entspannt Zeit mit Gleichaltrigen verbringen können. Zum Reden. Zum Spielen. Für Freizeitaktivitäten. Sinnvolle Beschäftigung spielerisch verpackt. Sinnvolle Aktivitäten. Keine Zeit für zu viel abhängen vor der Spielkonsole oder gar Alkohohol und sonstige Drogen, die heute nur allzu einfach erhältlich sind. Bewußt den Alltag erleben, Dinge die für Erwachsene so normal sind hinterfragen zu dürfen. Und das ohne direkte Erziehungsberechtigte, die ja „eh immer recht haben“.

Und nochmal zur Erinnerung:
wir sind gut, wenn Sie uns nicht mehr brauchen. Und wunderbar ist es, wenn uns dann unsere Wege weiterhin immer wieder zusammenführen.

 

 

 

Unser Ansatz – „TZI“ nach Ruth Kohn

 

Bei der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Kohn geht es um eine Geisteshaltung. Es geht um Balance zwischen dem ICH, dem WIR, und dem ES (also, den Themen und Aufgaben in unserem Leben.

 

Es geht ganz konkret um Balance in meinem Leben. Aber wie erreiche ich diese? Ganz einfach – wenn ich bereit bin, Zeit in mein Leben zu investieren: durch Agilität, durch soziale Kompetenz und durch emotionale Intelligenz. Und ja, das alles ist nicht so schwer. Es ist eigentlich einfach, man muss sich nur bewusst damit beschäftigen. Man muss sich entscheiden, die Verantwortung für sein einziges Leben selbst zu übernehmen. Ich bin der Kapitän auf dem Schiff meines Lebens. Wer sonst.

 

 

Was ist Agilität und warum ist sie wichtig?

 

 

Die Welt verändert sich. Immer schneller. Immer globaler. Immer individueller. Schlagworte wie Wertewandel, Postmaterialismus, Globalisierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, etc. wollen wir hier nicht weiter vertiefen, das kann jeder für sich recherchieren. Es ist aber sehr klar, dass all´ diese Themen immer schneller und immer intensiver Einfluss nehmen auf unser Leben. Unser Arbeitsleben. Unser Privatleben. Unsere Zeit. Unser Wohlbefinden. Agilität ist gefordert. Im Beruf bedeutet das teamorientiertes Arbeiten. Aber auch abteilungsübergreifend und mit externen Partnern zu kooperieren. Sich auf neue Situationen einstellen. Firmenübernahmen. Kulturwechsel. Integration. Agilität steht dabei für viele menschliche Eigenschaften. Wir finden Adjektive wie bspw. neugierig, dynamisch, kommunikativ, aktiv, wendig, lebhaft, belastbar, entscheidungsfreudig, selbstverantwortlich, belastbar, engagiert, motiviert, reflektiert und viele mehr. Das wird erwartet. Doch sind wir das alles?

 

Was ist soziale Kompetenz?

 

Soziale Kompetenz, sozial-kommunikative Kompetenzoder Sozialkompetenz (englisch social competences) ist ein Komplex von Fähigkeiten, die dazu dienen, in Kommunikations- und Interaktionssituationen entsprechend den Bedürfnissen der Beteiligten Realitätskontrolle zu übernehmen und effektiv zu handeln. Als effektiv kann Handeln bezeichnet werden, wenn sich dadurch positive (erwünschte) Konsequenzen maximieren und negative (unerwünschte) minimieren lassen. Die Vielzahl an Definitionen lassen sich laut Müller (1994) danach unterscheiden, ob darin soziale Kompetenz als einheitliches Konstrukt oder als Zusammenfassung mehrerer sozial relevanter Verhaltensmuster (molekular) beschrieben werden.

Als einheitliches Konstrukt lässt sich soziale Kompetenz als Kombination aus Durchsetzungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit verstehen.

Durchsetzungsfähigkeit: Bei der Behandlung sozialer Ängste wird in der psychotherapeutischen Literatur unter sozialer Kompetenz vor allem die Durchsetzungsfähigkeit verstanden, ebenso wie in der Organisationspsychologie
Anpassungsfähigkeit: aus entwicklungspsychologischer Sicht wird vor allem die im Rahmen der Sozialisation notwendige Anpassungsfähigkeit betont.

Der Begriff der Kompetenz wird allgemein als Synonym für „im Handeln aktualisierbare Handlungsdisposition“ definiert und kann kognitive, emotionale, motivationale und soziale Aspekte berücksichtigen. Handlungsbezug meint, dass Kompetenzen anforderungsbezogen sind (die Kenntnis des Anforderungsprofils ist notwendig), was für Merkmale der Intelligenz weniger gelte.

 

 

Was ist emotionale Intelligenz?

 

 

Manche Autoren stellen die emotionale Intelligenz als Gegensatz zum klassischen Intelligenzbegriff dar. Tatsächlich geht es um die Erweiterung der klassischen Vorstellung von Intelligenz, in der lediglich kognitive und rein akademische Fähigkeiten als Voraussetzung für den Erfolg im Leben betrachtet werden.

Daniel Goleman definiert den Begriff emotionale Intelligenz in Anlehnung an Salovey und Gardner durch die folgenden Fähigkeiten:

 

Die eigenen Emotionen kennen

Die eigenen Emotionen erkennen und akzeptieren, während sie auftreten. Diese Fähigkeit ist entscheidend für das Verstehen des eigenen Verhaltens und der eigenen Antriebe. (Hintergrund: Viele Menschen fühlen sich gegenüber ihren Gefühlen ausgeliefert, lehnen sie ab und bekämpfen oder vermeiden sie – statt sich der Tatsache bewusst zu sein, dass man Emotionen aktiv steuern kann.)

 

Emotionen beeinflussen

Gefühle so handhaben, dass sie der Situation angemessen sind (statt zu dramatisieren oder zu verharmlosen). Dazu gehört die Fähigkeit, sich selbst zu beruhigen und Gefühle der Angst, Gereiztheit, Enttäuschung oder Kränkung abzuschwächen und positive Gefühle zu verstärken. Dies hilft bei der Überwindung von Rückschlägen oder belastenden Situationen.

 

Emotionen in die Tat umsetzen

Emotionen so beeinflussen, dass sie bei der Erreichung von Zielen helfen. Dies ist der Kern der Selbstmotivation und fördert die Kreativität sowie die Häufigkeit von Erfolgserlebnissen. Dazu gehört auch, dass jemand in der Lage ist, kurzfristige (emotionale) Vorteile und Verlockungen hinaus zu schieben  (Belohnungsaufschub) und impulsive Reaktionen zu unterdrücken. Diese längerfristige Perspektive ist die Grundlage jeglichen Erfolgs. In späteren Arbeiten ordnete Goleman diesen antriebs- und motivationsbezogenen Aspekt der oben genannten Fähigkeit Emotionen zu beeinflussen zu.

 

Empathie

Dies ist die Grundlage aller Menschenkenntnis und das Fundament zwischenmenschlicher Beziehungen. Ein Mensch, der erkennt was andere fühlen, kann viel früher die oftmals versteckten Signale im Verhalten Anderer erkennen und herausfinden, was sie brauchen oder wollen. Allerdings weist Goleman selbst in anderen Texten darauf hin, dass zugleich auch erkennbar wird, wie sie negativ beeinflussbar sind (leadership ability). Empathie ist also eine wertneutrale Fähigkeit – sie kann individuell positiv oder auch negativ empfundene Wirkung haben.

 

Umgang mit Beziehungen

Die Fähigkeit der erfolgreichen Gestaltung von Beziehungen besteht im Wesentlichen im Umgang mit den Gefühlen anderer Menschen. Sie ist Grundlage für eine reibungslose Zusammenarbeit in nahezu allen beruflichen Umfeldern. Sie ist Voraussetzung für Beliebtheit, Wertschätzung und Integration in eine Gemeinschaft, andererseits aber auch für leadership ability (Goleman); eine Fähigkeit, die positiv wirken, jedoch auch der Manipulation dienen kann.

 

Zur Operationalisierung und Messung der emotionalen Intelligenz in einem Test haben Salovey und Mayer dieses Konzept in vier Bereiche gegliedert:

  • Wahrnehmung von Emotionen
  • Nutzung von Emotionen
  • Verstehen von Emotionen
  • Beeinflussung von Emotionen

Der erste Bereich Wahrnehmung von Emotionen umfasst die Fähigkeit, Emotionen in Mimik, Gestik, Körperhaltung und Stimme anderer Personen wahrzunehmen. Der zweite Bereich der Nutzung von Emotionen zur Unterstützung umfasst Wissen über die Zusammenhänge zwischen (eigenen und fremden) Emotionen und Gedanken, welches z. B. zum Problemlösen eingesetzt wird. Das Verstehen von Emotionen spiegelt die Fähigkeit wider, Emotionen zu analysieren, die Veränderbarkeit von Emotionen einzuschätzen und die Konsequenzen derselben zu verstehen. Die Beeinflussung von Emotionen erfolgt auf Basis der Ziele, des Selbstbildes und des sozialen Bewusstseins des Individuums und beinhaltet z. B. die Fähigkeiten, Gefühle zu vermeiden oder gefühlsmäßige Bewertungen zu korrigieren.

 

Die emotionale Intelligenz nimmt also direkt positiven Einfluss auf

  • Ihre Leistungtsfähigkeit und-bereitschaft
  • Ihr persönliches Engagement
  • Ihre Zielorientierung und Ihre Kreativität
  • Ihre Motivation und die Fähigkeit, andere zu motivieren
  • Ihre KonzentrationsfähigkeitIhr Team- und auch Konfliktfähigkeit
  • Ein positives Klima mit Ihren Mitmenschen – beruflich wie privat
  • Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden

 

Bin ich in Balance?

 

Wir haben auf unserem Lebensweg gelernt, dass es nicht so wichtig ist, was Du machst. Sehr viel wichtiger ist, dass Du das, was Du tust, bewusst tust. Dass Du darauf achtest, dass Du in Deiner sogenannten Mitte bist, also in Balance. Körperlich und geistig. Wie ein Geigerzähler, der nach links und rechts ausschägt. Der aber immer wieder zurückkommt in die Mitte. Seine Mitte.

Schaffen wir es in unserer Mitte zu bleiben, sind wir in Balance. In Balance zwischen den vielen Spielfeldern unseres Lebens. Beruf. Familie. Freunde. Vereine. Gesellschaft. Normen. Zwänge. Erwartungen Dritter. Eigene Erwartungen. Zeit. Konträre Zielen und Erwartungen….

Schaffen wir das nicht, schwappt es in eine Richtung. Einseitige Ausrichtung. Übergewicht. Die Balance fehlt. Es kommen Überforderung. Frustration, … Und irgendwann? Krankheit, burn out, Depression, …

Wir wollen, dass Sie in Balance bleiben. Oder Sie begleiten, Ihre innere Balance zu erreichen.

 

 

 

 

 

Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben

DU hast alle Fäden in der Hand und es ist DEIN LEBEN - also: steuere DEIN LEBEN selbst und lasse Dich nicht von anderen Menschen steuern. Oder wie Ruth Cohn es ausdrückt:  BE YOUR OWN CHAIRPERSON

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© Prof. Dr. h.c. Stefan A. M. Scherer